Zahlen und Statistiken

Verarbeitung tierischer Nebenprodukte

Unsere Unternehmen setzen sich dafür ein, wertvolle Ressourcen zu nutzen und dabei nachhaltige Produkte zu schaffen.

Im Jahr 2025 verarbeitete die Branche fast 2,8 Mio. Tonnen tierische Nebenprodukte. Der Anteil aus Schlacht- und Zerlegebetrieben (Schlachtnebenprodukte - alle Kategorien) betrug ca. 2,4 Mio. Tonnen. Rund 410.000 Tonnen waren gefallene Tiere aus der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung.

Erzeugnisse aus tierischen Nebenprodukten
Verwendete Rohmaterialen und entstandene Erzeugnisse:

Rohmaterial nach Kategorie *) 2025 in to
1 666.272
2 205.343
1 + 2 871.615
davon Tierkörper 412.470
3 1.766.404
LM 124.953
Gesamt: 2.762.972
*) gem. Verordnung (EG) Nr. 1069 / 2009
Erzeugnisse 2025 in to
Proteine K 1 151.234
Proteine K 2 47.219
Proteine K 3 (vtP) 390.891
LM (Grieben) 11.252
Summe Proteine 600.596
Tierfett K 1 71.250
Tierfett K 2 25.195
Tierfett K 3 292.916
Schmalz / Talg 74.059
Summe Fette 463.420
Verwendung der Erzeugnisse:

2025 in to Lebensmittel Futtermittel Technische Verwendung Biodiesel Thermische Verwertung Eigenverwertung Verbrennung
Proteine K 1         151.234    
Proteine K 2     47.219        
Proteine K 3   377.774 12.954   163    
LM (Grieben) 896 10.283 73        
Tierfett K 1       71.250      
Tierfett K 2       25.195      
Tierfett K 3   39.089 74.165 171.186 8.476    
LM 4.162 39.456 3.010 27.312 119    


Erläuterungen:
Proteine K 1 und K 2: Fleisch- und Knochenmehl („Tiermehl") der Kategorien 1 und 2; Proteine K 3: Schweinemehl, Geflügelfleischmehl, Keratinmehle, Blutmehl, Tierarten gemischt; TF K 1 = Tierfett der Kategorie 1; TF K 2 = Tierfett der Kategorie 2; TF K 3 = Tierfett der Kategorie 3 (einschließlich Knochenfett, Geflügelfett); technische Verwendung: Düngemittel (Proteine) und Oleochemie (Fette); thermische Verwertung: Energiegewinnung; Eigenverwertung: Verbrennung zur Energiegewinnung im eigenen Betrieb


Erzeugnisse aus tierischen Nebenprodukten

Weitere Informationen zu den Zahlen

Die Zahlen sind erläutert in dem Beitrag von Beer, Statistik 2025:
Weniger Rohmaterial mehr Umsatz, in >TNN II/2026, S. 22 – 25 (Bestell-Nr. II/2026 – 4 Seiten).

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